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Etta und crew
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Freitag, 29. Oktober 2010

MAMA AFRIKA: 4. zu Massenvergewaltigungen/UNO-Bericht 2/Reaktionen



 VON DOMINIC JOHNSON /TAZ.de

Die Akte Kongo

"Ein noch unveröffentlichter UN-Untersuchungsbericht über in den Jahren 1993 - 2003 verübte Verbrechen im Kongo kursiert im Netz. Das hat eine diplomatische Krise ausgelöst. 
Die bisher umfangreichste Untersuchung von Kriegsverbrechen in der Demokratischen Republik Kongo ist durch eine gezielte Indiskretion vorab lanciert worden und hat eine diplomatische Krise ausgelöst. Der mehr als 500 Seiten dicke Entwurf des noch unveröffentlichten Abschlussberichts (PDF) einer UN-Untersuchungskommission über "die schwersten Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts auf dem Staatsgebiet der Demokratischen Republik Kongo zwischen März 1993 und Juni 2003" listet detaillert 617 "Vorfälle" auf, von der Entführung von Einzelpersonen bis zu Massakern an Hunderten Zivilisten.
Der brisanteste Vorwurf: Ruandas Militär habe 1996-97 "systematische und breitangelegte Angriffe" gegen ruandische Hutu-Flüchtlinge im Kongo verübt. Diese Angriffe "offenbaren eine Anzahl inkriminierender Elemente, welche als Völkermordverbrechen bezeichnet werden könnten, wenn sie vor einem zuständigen Gericht bewiesen wären". ..."












MAMA AFRIKA: 3. zu Massenvergewaltigungen/UNO-Bericht

VON DOMINIC JOHNSON/TAZ.de

Rebellenüberfall im Kongo

Vergewaltigungen stellen Uno bloß

Ein neuer Tiefpunkt des Krieges: Ruandische FDLR-Milizen sollen in einem besetzten Ort hunderte Frauen brutal geschändet haben. In der Nähe befanden sich UN-Truppen. 

Im Kongo dicht beieinander: Hutu-Rebellen von der FDLR begegnen UN-Soldaten (rechts). Foto: ap/TAZ.de/DANKE!

Nach und nach kamen die Frauen im Gesundheitszentrum an, in Gruppen. Die ersten 50 kamen letzte Woche, seitdem werden es immer mehr. Den US-Helfern im kleinen Ort Luvungi in der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu erzählten sie, sie seien bestialisch vergewaltigt worden, als Milizionäre Luvungi ab dem 30. Juli vier Tage lang besetzt hielten. Die Täter gehören demnach zur ruandischen Hutu-Miliz FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas), die von Mitorganisatoren des ruandischen Völkermordes 1994 geführt wird und seitdem im Kongo kämpft.
"Fast alle Vergewaltigungen sollen von Gruppen aus zwei bis sechs Männern verübt worden sein, oft vor den Kindern und Ehemännern. Viele Frauen berichten, sie seien vorher geschlagen worden, und manche berichteten über eine Misshandlung von Babys, die man ihnen aus den Armen riss", so der Bericht der in Luvungi tätigen US-Organisation "International Medical Corps". Viele Frauen hätten sich danach nackt in den Wäldern versteckt. 179 Vergewaltigungsfälle waren bis gestern bestätigt.
Es wird berichtet, die Vergewaltigungen hätten praktisch in direkter Nachbarschaft von UN-Blauhelmen stattgefunden, die nicht eingegriffen hätten. Die ruandische Nachrichtenagentur RNA titelt zum Beispiel: "UN schaut zu, während FDLR-Rebellen 179 Frauen und Kinder kollektiv vergewaltigen" - Anklänge an die Untätigkeit von UN-Blauhelmen in Ruanda während des Völkermordes stellen sich ein..."


Congo-Kinshasa: More Victims Identified in Mass Rapes Case 

Kongo: Neue Gewalt nach Massenvergewaltigung im Kongo

Congo-Kinshasa: Rebel Rape Victims Now Targeted by Army  

Übergriffe im Ostkongo: UN redet, Milizen vergewaltigen 

Massenvergewaltigungen im Kongo: Ein Bauernopfer 
VON DOMINIC JOHNSON/TAZ.de

Ein Bauernopfer


"Der ostkongolesische Milizenführer Cheka übergibt der UN seinen Stabschef als Verantwortlichen für Massenvergewaltigungen. 

In der Demokratischen Republik Kongo hat die UN-Blauhelmmission einen Milizenführer festgenommen, der für Massenvergewaltigungen verantwortlich sein soll. Oberst Sadoke Kokunda Mayele wurde nach UN-Angaben am Dienstag im Distrikt Walikale in der Provinz Nordkivu in Gewahrsam genommen und dann in der Provinzhauptstadt Goma der Militärgerichtsbarkeit übergeben.
Mayele ist Stabschef des ostkongolesischen Milizenchefs Ntabo Ntambui Cheka. Die UNO macht dessen Kämpfer, genannt "Mai-Mai-Cheka", zusammen mit ruandischen Hutu-Milizionären der FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas) mitverantwortlich für die Vergewaltigung mehrerer hundert Frauen im Gebiet um die Orte Mpofi und Luvungi Anfang August. Die UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt, Margot Wallström, hatte letzte Woche Mayele namentlich als Verantwortlichen benannt. Er wurde daraufhin von seinem Chef Cheka festgenommen und nun der UNO übergeben. Cheka will mit dieser Geste nach Meinung von Beobachtern politisch hoffähig werden. Der ehemalige Mineralienhändler, der 2009 mit veruntreuten Vorschüssen seiner Kunden eine Miliz gründete, bastelt derzeit an einer Allianz mit der FDLR und versprengten Anhängern des früheren Tutsi-Rebellenchefs Laurent Nkunda. Vor zehn Tagen ließ Cheka gegen Lösegeld bereits zwei Piloten frei, die er wochenlang als Geiseln festgehalten hatte, darunter einen Ukrainer."
















Kongo - Ban Ki Moon verurteilt Massenvergewaltigung   

MAMA AFRIKA: 2. zu Massenvergewaltigungen/Protestmärsche

Frauenproteste gegen Vergewaltigungen
 von Marcus Bölz (dapd, afp, dpa)/DW.de

"Im Kongo sind hunderte Frauen auf die Straße gegangen. Mit einem Protestmarsch forderten sie ein Ende der Massenvergewaltigungen im Osten des Landes. Angeführt wurde die Demonstration von der First Lady des Landes.

Olive Lembe Kabila war die Anführerin der Demonstration, an der mehrere hundert Frauen in der Stadt Bukavu am Sonntag (17.10.2010) teilnahmen. Die Frau des Staatspräsidenten Joseph Kabila und ihre Mitstreiterinnen demonstrierten gegen die Massenvergewaltigungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Vorangegangen war ein Sommer der Grausamkeiten: Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden von Ende Juli bis Anfang August innerhalb von drei Tagen mehr als 300 Frauen im Ost-Kongo vergewaltigt. Zudem sollen jährlich tausende Frauen, Männer und Kinder durch systematische Vergewaltigungen traumatisiert worden sein. Die Täter: vermutlich Rebellen und auch Soldaten der Armee.
"Das Problem ist enorm", klagte erst am vergangenen Freitag der UN-Sonderbeauftragte für den Kongo, Roger Meece, vor dem Weltsicherheitsrat in New York. "Wenn man den Daten traut, waren es allein im letzten Jahr 15.000 Vergewaltigungen." Die UN-Friedensmission im Kongo, MONUSCO genannt, ist laut Meece wegen der Größe und Unwegsamkeit des Ostkongos nicht in der Lage, der Bevölkerung Schutz vor Gewalt zu garantieren.

Sexuelle Kriegsverbrecher werden nicht immer verfolgt
MONUSCO verfügt derzeit noch über etwa 18.000 Blauhelmsoldaten und Zivilpolizisten, muss sein Kontingent auf Druck der Regierung im Kongo aber jetzt abbauen. Kinshasa verlangt trotz der schwierigen Lage im Osten des Landes, dass die UN-Truppen bis auf wenige Blauhelme reduziert werden. Die Verbleibenden sollen ausschließlich zur Ausbildung kongolesischer Soldaten eingesetzt werden.
Das Thema sexuelle Kriegsverbrechen scheint die Machthaber nur bedingt zu interessieren. Die UN-Sonderbeauftragte gegen sexuelle Gewalt in Konfliktregionen, Margot Wallström, kritisierte ebenfalls vor wenigen Tagen in New York die Vergewaltigungen durch Regierungstruppen im Ostkongo und fordert Sanktionen gegen sexuelle Kriegsverbrechen. "Frauen haben keine Rechte, wenn diejenigen, die ihre Rechte verletzen, ungestraft bleiben", sagte Wallström.
Ein Kartenausschnitt der Region (Grafik: dw)
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Die Demokratische Republik Kongo liegt in Zentralafrika


Ein mutmaßlicher Drahtzieher der Massenvergewaltigungen vom Sommer könnte gefasst sein: Nach zwischenzeitlichen Zweifeln über die Identität des Mannes bestätigte  die Vizechefin der UN-Friedensmission MONUSCO, Leila Zerrougui, dass es sich bei dem Gefassten um Oberst Sadoke Kokunda Mayele handle. Aus UN-Kreisen hieß es, dass Augenzeugen Mayele identifiziert hätten.
Zudem soll der Mann zugegeben haben, bei Angriffen auf Dörfer beteiligt gewesen zu sein, nicht jedoch an den Vergewaltigungen. Die Zweifel über die Identität Mayeles könnten möglicherweise von Vertretern der kongolesischen Armee gestreut worden sein, da sie den früheren Militäroffizier nicht in Haft sehen wollten, hieß es weiter. Grundsätzlich weist das kongolesische Verteidigungsministerium Vorwürfe zurück, dass Soldaten an Vergewaltigungen beteiligt seien. Das Justizministerium erklärte dagegen, mehrere Offiziere müssen sich vor Gericht verantworten, darunter ein General.

Ausmaß der sexuellen Gewalt ist erschütternd
Im Kongo, wo der Bürgerkrieg offiziell bereits seit 2003 beendet ist, ist das Ausmaß der Gewalt seit Jahren groß. Helfer und Ärzte etwa im Krankenhaus von "Heal Africa" in Goma oder im Panzi Hospital in Bukavu berichten von schwerst traumatisierten Patienten. So werden Frauen und Mädchen bei der Feldarbeit oder beim Wasserholen regelmäßig überfallen und vergewaltigt.

Zwei Frauen aus dem Kongo (Foto: dpa)
Gewalt gegen Frauen wird im Kongo gezielt eingesetzt


"Die meisten Opfer gehen nach Hause und erzählen nichts von dem Vorfall, weil sie sich schämen oder Angst haben, von ihrem Mann wegen der Schande verstoßen zu werden", sagt Kasereka Lusi, der Gründer und ärztliche Leiter von "Heal Africa". "Viele werden immer wieder vergewaltigt, so lange die Rebellen in der Gegend sind. Für die Frauen ist es die Hölle." Oft kommt es aber auch vor, dass Frauen und Mädchen vor den Augen ihrer Männer, Eltern oder Geschwister Gewalt angetan wird – eine gezielte Demütigung.
Manche Frauen werden vor die Wahl gestellt, sich von den Rebellen sexuell missbrauchen zu lassen oder mit einer Weigerung den Tod des Mannes oder der Familie zu verantworten. Wenn die Frauen die Vergewaltigung als das vermeintlich geringere Übel wählen, werden zahlreiche dieser Opfer nach Angaben von Helfern hinterher von ihren Familien oder Dorfgemeinschaften ausgestoßen - sie haben, so heißt es dann, Schande über die Familie gebracht."


Congo-Kinshasa: Women March Against Sexual Violence

Demo von Frauen gegen Vergewaltigungen im Kongo

DR KONGO: TAUSENDE "MAMAS" MARSCHIEREN GEGEN DIE VERGEWALTIGUNGEN - RDC: des milliers de "mamans" défilent à Bukavu contre les viols  


Massenvergewaltigungen: Kongos geschändete Frauen machen mobil 




Video | Proteste gegen Massenvergewaltigungen

MAMA AFRIKA: 1. zu Massenvergewaltigungen

Frauen tragen das Leid in Krieg und Krisen
Tagesschau.de

"Die Vereinten Nationen haben den Weltbevölkerungsbericht 2010 vorgestellt. Er hat den Titel Titel "Krise, Frieden, Wiederaufbau: Gesellschaft im Wandel". Als Themenschwerpunkt wurde die geschlechtsspezifische Gewalt in verschiedenen Ländern untersucht, darunter Bosnien-Herzegowina, die palästinensischen Autonomiegebiete, Haiti und mehrere afrikanische Länder. Das Ergebnis: Frauen führen selten einen Krieg, leiden aber zu oft unter den schlimmsten Folgen.

Vergewaltigungen als Mittel der Kriegsführung

In bewaffneten Konflikten würden Vergewaltigungen immer häufiger als Instrument der Kriegsführung eingesetzt, so der Bericht. Die dadurch erlittenen Traumata wirkten weit über das Kriegsende hinaus nach und könnten ganze Gesellschaften destabilisieren. Die Vetreterin des UN-Bevölkerungsfonds, Bettina Maas, wies auf den zehnten Jahrestag der UN-Resolution hin, mit der erstmals alle Parteien bewaffneter Konflikte aufgefordert worden seien, Mädchen und Frauen besser zu schützen. Wenn sie als gleichberechtigt wahrgenommen würden, würden sie auch seltener Opfer von Vergewaltigungen und könnten besser zu Friedensprozessen beitragen, so Maas. Dem Weltbevölkerungsbericht zufolge sind Frauen und Mädchen auch nach Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen von sexueller Gewalt bedroht, wenn Recht und Ordnung vorübergehend außer Kraft gesetzt seien..."

 Kongo: Massenvergewaltigungen als Waffe
 Von Marc Engelhardt, ARD-Hörfunkstudio Nairobi/Tagesschau.de

"Der Überfall der Rebellen in der Nähe von Luvungi im Osten Kongos dauerte vier Tage. Vier Tage, in denen die Angreifer die Frauen und Mädchen, die Männer und Jungen in dem Dorf brutal missbrauchten und vergewaltigten. Oft machten sich mehrere Männer gleichzeitig über ein Opfer her. Als die Rebellen, aus Ruanda stammende Hutu-Extremisten, abzogen, ließen sie mehr als 240 gebrochene Menschen zurück, die sich bis zu ihrem Martyrium in Sicherheit gewähnt hatten. Denn der nächste Stützpunkt der UN-Blauhelmmission im Kongo befindet sich gerade einmal eine halbe Stunde vom Dorf entfernt.
Krieg in Kongo (Foto: AP)
 [Bildunterschrift: Die UNO ist seit 1999 im Kongo im Einsatz. ]

Die UNO, deren erklärtes Ziel es ist, die Zivilbevölkerung zu schützen, sprachen beim Bekanntwerden der Vorfälle erst Wochen später von einem Kommunikationsdesaster. Obwohl die Blauhelme zwischenzeitlich im Dorf gewesen seien, hätten sie von den Vergewaltigungen nichts erfahren. Jetzt gehen die Vereinten Nationen noch einen Schritt weiter und räumen eine Mitschuld ein. Das erklärte Atul Khare, der UN-Untergeneralsekretär für Friedenseinsätze, nach einer Sitzung des Sicherheitsrats in der vergangenen Nacht. "Während die Hauptverantwortung für den Schutz der Zivilbevölkerung bei der Regierung und ihren Sicherheitskräften liegt, ist es dennoch offensichtlich, dass auch wir versagt haben", sagte Kahre. "Wir haben nicht angemessen reagiert." Das habe zur Folge gehabt, dass die Bevölkerung in den betroffenen Dörfern in unakzeptabler Weise terrorisiert worden sei.

Gezielte Waffe

Khare musste zudem einräumen, dass die brutale Massenvergewaltigung in Luvungi kein Einzelfall war. In einem weiteren Dorf sollen 260 Bewohner von den Rebellen auf gleiche Art terrorisiert worden sein. Die Zahl der Opfer addiert sich damit seit Ende Juli auf mehr als 500..."

Vergewaltigungen im Kongo: "Selten so kaltblütig geplant" 
ZEIT.de

"...Das Ausmaß und die Perversion dieser Vergewaltigungen sind unvorstellbar", sagte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay: "Vergewaltigungen sind zwar seit 15 Jahren ein großes Problem im Kongo, aber selten wurden sie so systematisch und kaltblütig geplant und ausgeführt."

Begangen wurden die Verbrechen von mindestens 200 Kämpfern der örtlichen Miliz Mai Mai Cheka, Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) und Anhängern des desertierten Obersts Emmanuel Nsengiyumva. Wie aus dem 15-seitigen Bericht hervorgeht, überfielen sie 13 Dörfer in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu. Zu den Opfern gehörten 235 Frauen, 52 Mädchen, 13 Männer und drei Jungen. Zusätzlich wurden mindestens 923 Häuser und 42 Geschäfte ausgeraubt und niedergebrannt. 116 Menschen wurden zur Zwangsarbeit entführt."
200 Women, Babies Gang-Raped in Congo  


Massenvergewaltigung im Kongo 

Rebels Commit 200 Rapes In Congo Despite UN Troop Presence 


Rebellenüberfall im Kongo: 179 Frauen vergewaltigt 


Kongo: Hilfsorganisation berichtet von Massenvergewaltigungen 

Massenvergewaltigungen im Kongo

Massenvergewaltigung bei Rebellenüberfall in Kongo  



Congo-Kinshasa: Mass Gang Rape Exposes Systematic Sexual Violence 



Kongo: Rebellen vergewaltigen bei Überfall knapp 200 Frauen



Congo-Kinshasa: More Victims Identified in Mass Rapes Case  

Kriegsverbrechen im Kongo: Bericht aus der Hölle 

 SPIEGEL.online
"...Die offizielle Endfassung des Berichtes soll in wenigen Tagen vorliegen, doch speziell in Ruanda haben die ersten Veröffentlichungen Unruhe ausgelöst. Nachdrücklich weist die Regierung Kagame zurück, dass sie völkermordähnliche Verbrechen im Kongo mitbetrieben habe. In den vergangenen Monaten hat die Regierung offenbar sogar versucht, die Publikation zu verhindern oder sie zumindest zu entschärfen.
Außenministerin Louise Mushikiwabo hatte in einem Brief an Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon gedroht, bei einer Veröffentlichung des Reports das ruandische Uno-Engagement einzustellen, insbesondere das Abstellen von Blauhelmen zum Beispiel in die sudanesische Krisenregion Darfur. Und der Regierungssprecher in Kigali sagte, es sei "unmoralisch und inakzeptabel", dass ausgerechnet die Uno, die den Genozid in Ruanda nicht habe verhindern können, nun jene Armee der Verbrechen im Kongo beschuldige, die den Genozid beendet habe.
Und doch sind Ruanda und seine Geschichte untrennbar mit dem jahrzehntelangen Gemetzel im Kongo verbunden. Das zeigte sich erst Anfang August wieder. Mitglieder der Hutu-Miliz FDLR, also gebürtige Ruander, vergewaltigten unweit von Walikale im Kongo mindestens 179 Frauen. Es war eine Orgie der Gewalt, sie dauerte mehrere Tage. Betroffene berichten, die meisten Opfer seien von den Milizionären zwischen zwei- und sechsmal vergewaltigt worden."

 Fotostrecke: 8 Bilder
 

Sonntag, 3. Oktober 2010

Good morning, America, hallo Afrospear-friends!

Visiting new friends always is a challenge: You can not be sure what impression they did get from you in the first place, you dont know what they are really like and if you and everything else will match well enough for a lasting relationship.

So what do you do in a case like that? You talk a lot, listen even more and you hope that all of you have simular experiences that you can share, because that would be relaxing and will get things started in an uncomplicated way. Just as a little smile and/or a big laugh would do as well!


Well, blogging from Germany across the Big Pont now feels somehow comparable, because all of the sudden I am invited to your house (Afrospear) to "make a speech" in the middle of your livingroom (blog), to you (members) and all your guests (readers). 
Very exciting indeed, but it also leaves me a bit shaking, especially because of the quality of my English, which is not my native language. So please be patient, it will improve, I hope!

To introduce myself: My name is Etta Jones (in the bloggosphere), I am a longtime radio- and newspaper-journalist, now retired, living in my hometown Berlin, Germanys capitol. After beeing out of my very dear job for some time, I knew I had to find some kind of journalistic work to let me have an output of my thoughts and a stable sense in my days. So I started my first blog: In the beginning I found the subjects more or less by accident, but eventually blogging, newsreading and writing about topics that I personally considered important developed to a dayfilling task.

You know, Germans actually do like Americans and their Way of Life, especially the generation after Worldwar II. We grew up with all these new, so very exciting things that America stood for: freedom, peace, jazz, chewing-gum, cigarettes and most of all that ever so relaxed smile of these American soldiers stationed here in Berlin. 

I still remember, that when I was a little girl I watched my mother opening a CARE-parcel from the USA - shortly before a christmas in the 50th. The things that she picked very slowly one by one - hesitating again and again, taking a little smell and caressing each item - were absolutly sensational. Such items I (no, we all together, Mother, Father and my little brother)  had never seen before: orange coloured cheese in a silver shining tincan, milk as a powder, bars of chocolate, cookies and much, much more. I can assure you that the wonderful feeling these gifts left were worth much more then the given items themselves, they made it truely an unforgettable Christmas.
Deutschland in den ersten Nachkriegsjahren - Westberliner Kind mit einem amerikanischen Care-Lebensmittelpaket. (Aufnahme: Oktober 1948)

These were the kind of things that made  the German-American friendship grow, and over all these years Germany learned (and copied) a lot from the US: movies and TV-series (here syncronized, so that Morgan Freeman for example speaks all in perfect German in the movies!) books, householdgoods, fashion and much more. People over here looked rather across the Atlantic Ocean for inspiration and advise then around Europe or other continents. 


But there were perspectives that just didn't find very much feedback here, especially BLACK America didn't ocur much. Except of Dr. Martin Luther King jr., Wesley Snipes, Whitney Houston, Michael Jordan, Muhammad Ali and other international celebrities Black America stayed like a white spot on the roadmap of information, and nobody realy seemed to care about it. (Well some did off course, because it mattered to my family, to me and to some of my friends). But there was little to do about it - not before the internet became what it is today: a way to get information on anything you wish, fast, reliable and complete.

As I had a lot of joy (and some severe mindblowings) discovering all the different topics of Black Community-life through the online-publications, I decided to hand some of these informations to the readers of my blogs. I started slowly, mixed German, international, US and African news at first to get people interested at large. I tested and tried many ways of passing my idea to the German audience and I had to give up again some of the colums, because it just needed too much time to keep it up like this on a regular base. Sometimes I do get a little help from my friends (who also have promised to write something now and again!), but most of the time I am taking care of my (non-profit-bloging)- business by myself- and I love it.


Berlin 1989 when the wall came down
So, having talked about myself and the blogs now, you might like to have a little information about Germany, which was last sunday (03.October) celebrating the reunion of the two Germanys 20 years ago. I will leave some interesting links for you all (in English of course) , maybe you like to have a look at what's going on over here at the moment.

You want me to tell you what the reunion has brought for my family and me personaly?
Well, a lot of good in the beginning, because the spirit was so very fascinating, the people were just gleaming of unbelievable joy. They were discovering the other half of their city, most of them for the very first time. For the people from the east it were these shops, fully packed with things they had only seen before when they watched the commercials in West-TV (what was very much forbidden and had brought hardships to many of them before!). 

For us from the western side of the wall, from this little island of allied-protected West-Berlin, it was the freedom of being able to leave the city now  - anytime without using one of these three open corridors to West-Germany (about 200 miles away!). Berlin was not surrounded by the wall and the communist frontiers any more. That meant trips to the beautiful green countryside nearly every day. We just loved that new freedom, free to drive, to walk and to enjoy the beauty of nature. 

But only too soon the atmosphere changed. The job-situations for example became very difficult for many people. In my profession it was horror, because all of a sudden there were thousends of journalists from the east that had no more jobs because their country and political system had broken down completly. And the politicians knew they had to give them jobs, at least to make it look even and progressing in front of the voting people. Many very good journalists from the west were out of jobs soon, all the plans for life and career were suddenly broken - by something that we all had cheered so much. And than the papers reported more and more about hate attacks at foreign looking folks, but especially at Black people. No matter if they were German, African, British or American, man or woman, alone or in groups. We than all became very careful when we went outside, something we had never known before in West-Berlin up to that time. The oposite: American friends visiting Berlin had always loved this city because they felt so free and so secure here - something they didn't have in the big US-cities, they said. And the violence and the hate became more and more, and nowadays we are not traveling around in Berlins surrounding countryside any more. The press is mentioning these attacks only sometimes now, most of the time they write like "Two young men got into a fight, one was stabbed down" or "A man was attacked in the undergroundtrain, the victim is in hospital, the agressor at large". Like many of our Black friends we are staying at home most of the time or in private places, nobody wants to provoke agression - and everybody else seems to be so very relaxed and so happy in our "new" Berlin...
At least 137 people have been killed by right-wing attacks in Germany since the reunion in 1990, 3times as much as the official politicians are admiting. This is the result of the latest research by some liberal German magazines and papers and was published shortly before the reunion-celebrations started this weekend. And besides the people who have died there are still all these countless hate-attacks, physical and verbal - but there is no real awareness about the danger in the society. Even terrible, deadly attacks should rather be forgotten and are supposed to be the victims fault. Read for yourself:

And in another 10 years: We will not forget you, Alberto Adriano! 

Attention & Respect: Encounter: A beerbottle, a young African man and little old me



Pictures from a german friend: Would you believe it?! This is colorful Berlin in May

Well,  I will also leave some more links to other articles and postings from my blogs (some in English) - to let you know where I am coming from. And I do promise to keep you informed about what's going on over here. If there are any questions, I am willing to check things out and let you know the results as soon as possible.

Hope I didn't bore you all to death. Questions, critics and inspirations are always welcome. Thanks again to the two Waynes (they are both wonderful and their blogs are a true inspiration for me!) and thanks to you all for having me on your blog.

Take care!
Love and peace,

Etta






Fotos: Thank you! Dankeschön!
1. Film-Foto "Out of Rosenheim" von Percy Adlon mit CCH Pounder und Marianne Sägebrecht/Filmverleih der Autoren/www.einhorn-film.at/.../ out_of_rosenheim.htm
2. Care Paket/historische Aufnahme/  www.ooemuseumsverbund.at/ de_museum-des-monats...
3. 1949: Mädchen mit Carepaket/historische Aufnahme/ de.academic.ru/ dic.nsf/dewiki/233538 
4. Elvis Presley in the Army (Germany)  www.fanpop.com/spots/ elvis-presley/images/6344882
5. Berlin, Brandenburg Gate when the wall came down 1989. 1990,03.Oktober was the reunion of the two Germanys/  www.prolog-berlin.de/ de/berlin-geschichte.htm(Foto)
6. A look over Berlin, today taken from a  balloon/Foto: mydailyfoto.blogspot.com/ 2007/09/overview.html

.... 

Links to to German Papers and magazines (in English)

20 Years of German Unity 

20 Years of a United Germany

Celebrating the late blossoms of reunification 

International  

Looking to head to Munich this year for Oktoberfest ? The Local has put together a guide to the world’s biggest beer bash that might get you out of Bavaria alive. 

The streets of Neukölln: Has integration failed? - The Local

Posts and articles from Ettas blogs

soultrainC-Schwarz auf Weiß: Dr. Neal Hall: Trying to be a Black man in America (English version) 


Er kämpft um ein neues, ein anderes Nigeria: Nobelpreisträger Wole Soyinka

Sieger in Berlin: Gäste aus Afrika und USA beim Istaf 2010 


Attention & Respect: Encounter: A beerbottle, a young African man and little old me

And in another 10 years: We will not forget you, Alberto Adriano! 


Pictures from a german friend: Would you believe it?! This is colorful Berlin in May

THEMA: KINDER - 20 Jahre Kinderrechtskonvention der UNO 


soultrainC-Schwarz auf Weiß: Tribute to Jesse Owens: Startschuß für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin (1)

soultrainC-Schwarz auf Weiß: Obamas Dank an Menschen, die die Welt zum Besseren verändert haben 


SUMMERTIME: Shirley Chisholm - For President!

American Beauty: Black stays Beautiful - forever 


Tribute to LENA HORNE: "Be real Black for me..."